Navigation
11. Mitglieder-Versammlung IATG 2021
Donnerstag, 27. Mai 2021
Ahmadiyya Nuur Moschee in Wigoltingen, Haslistrasse 25, 8554 Bonau
11. Mitglieder-Versammlung IATG 2021
Führung durch die Ahmadiyya Nuur Moschee in Wigoltingen
Thematischer Teil: Modelle interreligiöser Feiern mit Ann-Katrin Gässlein und Hans Peter Niederhäuser
- Kategorie: Interreligiöse Veranstaltungen
6. Interreligiöse Feier zum Bettag - Aufeinander hören: Corona-Pandemie als Herausforderung
Am Eidgenössischen Bettag, 19. September, lud der interreligiöse Arbeitskreis im Kanton Thurgau zu einer Feier in die Ahmadiyya Nur Moschee in Wigoltingen ein. Die gut 60 Teilnehmenden hörten Texte, welche Vertreter*innen aus den verschiedenen Religionen vortrugen: Juden, Bahá’í, Muslime sunnitischer Provenienz sowie der Ahmadiyya-Bewegung, evangelische und katholische Christ*innen. Sie reflektierten die Bedeutung der Pandemie und ihrer Bekämpfung aus den unterschiedlichen religiösen Perspektiven.
- Kategorie: Interreligiöse Veranstaltungen
6. interreligiöses Gespräch "Exodus" zum Nachlesen
Interreligiöse Gespräche zum Nachlesen

Islamische und interreligiöse Befreiungstheologie im Lichte der Musa-Erzählung
Das interreligiöse Gespräch vom 22. Oktober 2025 in Weinfelden stand im Zeichen des biblischen Buches Exodus und der Musa-Erzählung im Qur’an. Die Geschichte des Auszugs aus Ägypten ist ein kraftvolles Symbol für die menschliche Sehnsucht nach Freiheit – und für die Verantwortung, eine gerechte und hoffnungsvolle Welt zu gestalten.
Wir veröffentlichen zwei Beiträge, die im Rahmen des jüngsten interreligiösen Gesprächs entstanden sind:
Klicken Sie bitte auf "> Weiterlesen".
Bild: Marc Chagall, 1966, Empfang der 10 Gebote
- Kategorie: Aktuelles
Früchte des Interreligiösen Dialogs in Weinfelden
Die Auseinandersetzungen über das Friedhofsreglement in Weinfelden erregte schweizweit Aufsehen. Umstritten war die vorgeschlagene Regelung, wonach in Zukunft auf dem Friedhof auch Bestattungen nach islamischer Tradition hätten stattfinden können. Der Vorschlag wurde an der Urne mit einer Differenz von 131 Stimmen äussert knapp verworfen. Wir bedauern diese Ablehnung. Doch vieles ist bei der Auseinandersetzung in Weinfelden gut gelaufen. Darauf lässt sich aufbauen.
Die Vertreter der muslimischen Religionsgemeinschaft brachten sich klug in die politische Debatte ein. Sie betonten, dass sie sich hier zu Hause fühlen (wollen) und deshalb in ihrer (neuen) Heimat ihre Toten begraben möchten. Sie priorisierten ihre Ziele und konnten Kompromisse eingehen. Bei der Erdbestattung nach islamischer Tradition verzichteten sie auf die Weisung der ewigen Grabesruhe, die Gräber sollten nur noch nach Mekka ausgerichtet sein und eine bestimmte Länge haben. Sie schlugen einen konzilianten Ton an und luden zum Beispiel Mitglieder des Initiativkomitees während des Ramadans zum Fastenbrechen ein. Und diese nahmen die Einladung auch an.
Mit ihrem Willen zur Integration sowie mit ihrer Fähigkeit zum Kompromiss haben Musliminnen und Muslime Freunde in fast allen Parteien gefunden. Vgl. dazu die Webseite des Komitees Ja zum Friedhofsreglement. Das lässt hoffen, dass das Ringen um eine gute Lösung vor Ort weitergehen wird. Die freikirchlich motivierten Initianten des Referendumskomitees in Weinfelden distanzierten sich von der Einmischung des Egerkinger Komitees, das den Konflikt für eine schweizweite Kampagne gegen muslimische Grabfelder ausschlachten wollte. Zuweilen konnte man den Eindruck gewinnen, ein Teil des lokalen Referendumskomitees störe sich nur noch am Wort «Islam»; wenn diese als einzige Nennung einer Religionsgemeinschaft aus der Friedhofsordnung gestrichen würde, liesse sich das Problem lösen. Jedenfalls zeigten viele Exponenten des Referendumskomitees Verständnis für das Bedürfnis muslimischer Mitbürger, in ihrer (neuen) Heimat begraben zu werden. Mögen diese Kräfte des Referendumskomitees nun Hand bieten für konstruktive Lösungen.
Auch die Kirchgemeinden und Freikirchen vor Ort sind gefordert, sich in diesen interreligiösen Dialogprozess einzubringen und aus christlicher Tradition zu begründen, warum und wie ein Friedhof zu einem Ort der Hoffnung für Menschen verschiedener Bekenntnisse werden kann:
- Nach welchen theologischen Leitvorstellungen könnte ein Friedhof in einer pluralistischen Gesellschaft gestaltet sein? Kann der säkulare Staat ein friedliches Zusammenleben seiner Bürgerinnen und Bürger nur dann garantieren, wenn er alle nach bürokratischen Kriterien auf dem Friedhof gleichschaltet?
- Friedhöfe werden trostlos, wenn religiöse und kulturelle Unterschiede so weit eingeebnet werden, bis sie niemanden mehr stören. Müssten Friedhöfe nicht auch Zeichen der Hoffnung auf ein erfülltes Leben der Verstorbenen sein?
- Wie dürfen wir uns den Himmel vorstellen: als Ort, an dem alle gleichgeschaltet in weissen Engelskleidern Halleluja singen? Oder als Haus eines gemeinsamen Vaters, in dem es viele Wohnungen gibt?
Stellungnahme des Vorstands, 19. Mai 2025
Matthias Loretan, Präsident
- Kategorie: Stellungnahmen
kreuz&quer-Gespräch über interreligiöse Vielfalt (Video)
Interreligiöse Vielfalt - Rehan Neziri und Matthias Loretan im Gespräch

Interreligiöse Vielfalt ist ein Thema, das in unserer Gesellschaft eine immer grössere Rolle spielt. Wir leben in einer Welt, in der Menschen unterschiedlicher Glaubensrichtungen täglich aufeinandertreffen – sei es in der Nachbarschaft, am Arbeitsplatz oder in der Schule. Doch wie gelingt das Miteinander? Welche Gemeinsamkeiten verbinden uns, und wo liegen die Unterschiede? Wie können wir unser Verständnis füreinander vertiefen?
Im Gespräch mit Jean-Pierre Sitzler von der Redaktion «kreuz&quer» geben zu diesen Fragen Auskunft: Rehan Neziri, Imam, und Matthias Loretan, katholischer Seelsorger. Sie berichten von ihrer Freundschaft, die seit mehr als 15 Jahren im gemeinsamen Engagement für den interreligiösen Dialog gewachsen ist.
Link zum ganzen Gespräch als Video
- Kategorie: Aktuelles
Auf den Spuren jüdischen Lebens am Untersee

Auf den Spuren jüdischen Lebens am Untersee
Exkursion nach Öhningen-Wangen
Freitag, 20. Juni 2025, 14.00 - 16.30 Uhr
Flyer im PDF
Anmeldung: bis Sonntag, 15. Juni 2025,
über www.keb.kath-tg.ch oder an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
- Kategorie: Aktuelles
Gemeinsame Fastenzeit
Viele religiöse Fastenzeiten finden heuer im selben Zeitraum statt

Das gregorianische 2025 ist mal wieder ein Jahr, wo viele religiöse Fastenzeiten zusammenfallen. Am 1. März begann für einmal am selben Tag der muslimische und der Bahá'í-Fastenmonat; die orthodoxe Fastenzeit begann am 3., die katholische am 5. März; und auch im Judentum steht am 13. März mit dem "Esther-Fasten" ein Heiliger Tag an.
Eddy Kuni von der Salmsacher Moscheegemeinde schreibt dazu: "Es ist inspirierend zu sehen, wie viele religiöse Traditionen in dieser Zeit des Fastens eine gemeinsame Grundlage finden – Besinnung, Gebet und Gemeinschaft.
Ich wünsche allen, die in diesen Wochen fasten, eine gesegnete und erfüllende Zeit, geprägt von innerer Stärke, spiritueller Vertiefung und wertvollem Austausch. Möge sie für uns alle eine Quelle des Friedens und der Verbundenheit sein."
Unter "Weiterlesen" finden Sie ein paar Zitate aus den Heiligen Schriften der Weltreligionen zum Thema.
- Kategorie: Aktuelles
Seite 3 von 9

